8) Wir setzen uns ein für das Leben in der Einen Welt.
Aus Verantwortung für die Eine Welt wirken wir dort, wo Not herrscht.
Gerechtigkeit für die Armen, Bewahrung des Friedens und der Schöpfung sind Bausteine für eine gemeinsame Welt.
"Brot für die Welt", "Kirchen helfen Kirchen" und "Hoffnung für Osteuropa" sind unser Beitrag.
Diese Zusammenarbeit erleben wir als wechselseitigen Prozess und als Chance für uns selbst.
Wir sind in die weltweite Diakonie der ökumenischen Gemeinschaft der Kirchen eingebunden.
Wir begreifen die europäische Einigung als Chance und Herausforderung, Versöhnung zu leben und einen Ausgleich zu schaffen.
Im eigenen Land haben wir Deutsche nach dem zweiten Weltkrieg auf vielfältige Weise aus anderen Ländern und Kirchen Hilfe erfahren. Als Zeichen der Solidarität beteiligen wir uns heute am Netzwerk einer ökumenischen Diakonie. Wir engagieren uns entwicklungspolitisch. Wir initiieren Projekte, die darauf zielen, auf Dauer Not zu verhindern. Wir fördern Strukturen, die Menschen zur Selbsthilfe befähigen.
Im grenzüberschreitenden Dialog versuchen wir Schranken abzubauen und Vertrauen zu schaffen. Gemeinsam mit Partnern aus anderen Kirchen und Ländern übernehmen wir Verantwortung für soziale Gerechtigkeit, für die Bewahrung der Schöpfung und für die Erhaltung des Friedens.
Diesen Leitsatz sehe ich in meiner Arbeit verwirklicht.